Am vergangen Sonntag wartete die südliche Innenstadt gespannt auf den großen Knall. Gegen 12 Uhr sollte der Turm des 1971 erbauten Volkswohl Bund Hochhauses gesprengt werden. Wie ein zum Tode Verurteilter wartete das im Vorfeld bereits entkernte Skelett aus Stahlbeton auf seinen Scharfrichter.

12.06 Uhr: Die Sprengung. Der angeschlagene Riese taumelt, fällt dann in sich zusammen.
Kurz darauf versank die Umgebung in einer dichten Staubwolke.
Am Nachmittag erinnerte nur noch ein Trümmerhaufen an das Spektakel.



